- 33. Lösch- und Spritzenfest Freiwillige Feuerwehr Lommatzsch
- Dienste KW 32 / 33 - 2026
- Öffentliche Danksagung zum Einsatz 09.01.2026
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Einsatz 48-2025
Einsatz 48-2025
Gefährlicher Heckenbrand
Am 20.09.2025, einen frühen Sonnabendnachmittag um 13:24 Uhr wurden die Kameraden der FF Lommatzsch und der FF Wachtnitz zum nächsten Einsatz alarmiert, Einsatzstichwort: mittlerer Heckenbrand an Wohngebäuden, Kornstraße, Lommatzsch.
Innerhalb kürzester Zeit rückten die Lommatzscher Kameraden mit 3 Fahrzeugen zum Einsatz aus. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle waren die starke Rauchentwicklung und die hohen Flammen, welche teilweise bis 10 Meter über den Dachfirsten der angrenzenden Häuser aufloderten, sichtbar.
Bereits 5 Minuten nach der Alarmierung traf das HLF 20 am Einsatzort ein. Es brannte eine große Fläche mit Hecken, Sträuchern und Nadelbäumen von der Kornstraße den Hang hoch in Richtung Gartenlauben und Feld. Die Kameraden begannen sofort, mit dem Schnellangriffschlauch und einem weiteren C-Strahlrohr vom Verteiler, die Flammen von beiden Seiten zu bekämpfen und die angrenzenden Gebäude zu schützen. Nach der Erkundung durch den Gruppenführer wurde ein Trupp zur Gartenlaube geschickt, in dem sich 2 Personen aufhielten. Dieser Trupp bekämpfte die sich rasch in Richtung Laube ausbreitenden Flammen und konnte somit das Übergreifen des Feuers auf die Laube verhindern.
Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges Lommatzsch, welche etwa 2 Min. später an der Einsatzstelle eintraf, unterstütze mit einem weiteren Trupp und einem C-Strahlrohr die Löscharbeiten und verhinderte das Übergreifen der Flammen auf ein anderes benachbartes Gebäude. Außerdem stellten sie die Wasserversorgung für die Löscharbeiten aus einem in der Nähe befindlichen Hydranten sicher. Die eintreffenden Kameraden aus Wachtnitz unterstützen die Kameraden des HLF 20 am Schnellangriff. Auch der 2. Schnellangriffschlauch des HLF 20 wurde eingesetzt, um das Feuer von allen Seiten effektiv zu löschen.
Das Feuer konnte nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die 2 Personen mussten nicht aus der Gartenlaube evakuiert werden.
Die Kameraden schwemmten den Boden ein und kontrollierten die Brandstelle mit der Wärmebildkamera, um so ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Die Einsatzstelle konnte somit an die ebenfalls eingetroffene Polizei übergeben werden. Nach dem Rückbau der Löschausrüstung beendeten die Kameraden den Einsatz und kehrten zu den Gerätehäusern zurück. [MH]






